Klassenfahrt der 3. und 4. Klasse

Vom 3. bis 5. Juni 2019 fand die Klassenfahrt der 3. und 4. Klasse ins Salvador-Allende-Haus nach Finsterau statt. Nach unserer Rückkehr verfassten die Kinder Geschichten zum Thema "Mein schönstes Erlebnis auf unserer Klassenfahrt".

Hier einige Auszüge:

 

1. Tag (Carolin)

"Am schönsten fand ich, dass wir wandern gegangen sind und dann Wasserproben gemacht haben. Unsere Gruppe war als letzte dran. Das war aber auch nicht so schlimm, weil wir in der Zwischenzeit mit Frau Reiß schöne und lustige Spiele machen konnten. Zum Beispiel haben wir eine Augenbinde über die Augen gekriegt und wurden zu einem Baum geführt. Wir mussten den Baum erfühlen und ihn dann ohne Augenklappe wiederfinden. Wir haben noch ein Spiel gemacht, da mussten wir uns alle einen Stein aussuchen, ihn weitergeben und dann wieder erfühlen. Danach haben wir noch "Händeknoten" gemacht. Für die Wasserproben mussten wir dann in 10°C kaltes Wasser steigen."

 

2. Tag (Julia)

"Am Donnerstag gefiel es mir am besten. Wir haben uns die Wandersachen angezogen und sind zum Frühstücksraum gegangen. Nach dem Frühstück sind wir zur Bushaltestelle gegangen und sind mit dem Bus ein wenig auf den Berg gefahren. Dann sind wir 11 Kilometer auf den Berg namens Lusen gewandert: bergauf, bergab, auf Steinen und Wurzeln. Der Berg war 1373m hoch. Als wir auf dem Gipfel waren, war die Aussicht wunderschön. Ich habe neben dem Gipfelkreuz einen Stein gesammelt und mit nach Hause genommen als Andenken dafür, dass ich das erste Mal auf einem Berg war."

 

2. Tag abends (Veronika)

"Am zweiten Abend spielten wir zuerst im Sand. Dann holten uns die Lehrer und sagten: "Als Andenken bedrucken wir jetzt Stofftaschen mit Blättern. Natürlich dürft ihr die gestalten wie ihr wollt. Also macht euch auf die Suche nach Blättern!" Dann rannten wir los. Ich schnappte mir Fichtennadeln, Klee, Löwenzahn, Ahorn- und Buchenblätter und malte los. Nach ein paar Minuten war die Tasche fertig. Sie wurde ein echtes Kunstwerk. Aber ein noch größeres Kunstwerk waren am Ende meine Hände!"

 

3. Tag (Stefan)

"Am letzten Tag waren wir in einem Freilichtmuseum. Dort waren viele alte Häuser, die man sich von innen ansehen konnte. Man hat sogar bei den meisten Häusern in den Keller oder Dachboden gehen können. Danach hatten wir eine Stunde Freizeit und konnten auf dem Spielplatz spielen , oder uns die Häuser nochmal anschauen. Das war toll, denn man konnte sich sogar die alten Betten und Schränke anschauen. Gegessen haben wir auch im Museum. Es gab Würstchen oder Rohrnudeln."